Prozesse erzeugen Jeder Prozess erhält zur Unterscheidung und Verwaltung direkt bei seiner Erzeugung eine eindeutige Prozess-ID Während Laufzeit eines BS werden Prozesse erzeugt, abgearbeitet, unterbrochen, weiter abgearbeitet und beendet Bei Start eines Rechners passiert folgendes: Wird Rechner eingeschaltet, startet BS, wobei  ein Mechanismus den ersten Prozess erzeugt (PID = 0, Leerlaufprozess) Ausgehend vom ersten Prozess starten weitere Prozesse, die zum BS gehören für Erfüllung der Aufgabe des BS dann startet Anwender Anwendungsprogramme, die jeweils als eigener Prozess vom BS verwaltet werden allgemein hängt es vom Betriebssystem ab, wie genau die Erzeugung eines Prozesses erfolgt: Unter Unix/Linux gibt es dazu einen Systemaufruf fork und ist sehr einfach unter Windows heißt dieser Systemaufruf CreateProcess und ist sehr kompliziert Fork - Linux Systemaufruf fork macht von aufrufenden Prozess (Elternprozess) Kopie (Kindprozess) Kindprozess erhält eigene Prozess-ID, übernimmt Informationen des Elternprozesses Kindprozess ist nach fork unabhängig vom Elternprozess eigenständige Systeminstanz Sowohl Eltern- als auch Kindprozess laufen nach dem "klonen" an gleicher Stelle weiter fork liefert Rückgabewert und auf das fork folgende Anweisung wird ausgeführt Rückgabewert von fork > 0; fork = 0: Kindprozess; fork < 0: Es ist Fehler aufgetreten. CreateProcess - Windows Der Systemaufruf CreateProcess besteht aus sechs Hauptphasen bei der Prozesserzeugung. Anschließend ist der neue Prozess komplett erstellt und wartet auf die Zuteilung der CPU. 1. beginnt mit dem Öffnen der EXE-Datei. 2. erstellt notwendige Verwaltungsobjekte. 3. erstellt notwendige Verwaltungsobjekte. 4. informiert das Windows-Subsystem über den hier neu erstellten Prozess. 5. leitet die Ausführung des neu erstellten Prozesses ein. 6. nimmt alle abschließenden Initialisierungen vor.